Es ist die Begeisterung zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, verbunden mit dem Wissen Betriebsräten zu helfen, um sie in ihrem handeln zu Stärken.

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Mitbestimmung des Betriebsrates bei “Psychische Belastungen”

Seit dem 24.10.2013 sind psychische Belastungen als neue Risikofaktoren für Ihre Gefährdungsbeurteilung von besonderer Bedeutung.

Als Fachreferent im Arbeits- und Gesundheitsschutz werde ich neuerdings immer öfters gefragt: „Was hat sich seit Oktober 2013 im Arbeitsschutzgesetz geändert?“ Gerade weil diese Frage so häufig gestellt wird, möchte ich sie in meinem heutigen Gesundheitstipp aufgreifen.

Wie in meinem letzten Gesundheitstipp schon angeführt, versteht man unter einer Gefährdungsbeurteilung nichts anderes als die Beurteilung der Arbeitsbedingungen. Als gesetzliche Grundlage dienen die §§ 4 bis 6 des Arbeitsschutzgesetzes.

Die wesentlichen Änderungen, mit Bezug auf psychischen Belastungen, beziehen sich auf folgende Anpassungen:

§4 ArbSchG Abs.1: „Die Arbeit ist so zu gestalten, dass die physischen und die psychischen Gefährdungen möglichst gering gehalten werden.“

§5 Abs. 6 ArbSchG: „Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch psychische Belastungen bei der Arbeit.“

Der Arbeitgeber muss jetzt zusätzlich psychische Risikofaktoren in die Gefährdungsermittlung mit aufnehmen. Dies bedeutet für die Unternehmen eine sofortige Überprüfung und Ergänzung sämtlicher bestehenden Gefährdungsbeurteilungen.

Mein Tipp

Überprüfen sie ob der Arbeitgeber seine arbeitsschutzrechtlichen Pflichten, bei psychischen Risikofaktoren am Arbeitsplatz, auch tatsächlich einhält.

Sie als Betriebsrat sollten auf die Aufnahme psychischer Belastungsfaktoren in den Gefährdungsbeurteilungen drängen. Nutzen Sie dabei Ihr Initiativrecht als Betriebsrat und machen Sie auf die geänderten Paragraphen im Arbeitsschutzgesetz aufmerksam.

Michael Schultis

basigs

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